Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

 

Der Berliner Dom


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Im Dezember 2006 musste der Berliner Dom sein 12 t schweres Kuppelkreuz "hergeben". Technische Untersuchungen hatten ergeben, dass am Unterbau der Zahn der Zeit genagt hatte und eine Erneuerung unumgänglich war. Es handelte sich zwar um vergoldetes Kupferblech, dass den Rost aber nicht von den darunterliegenden Materialien fern halten konnte. In monatelanger Arbeit wurde auf dem Bauhof des Doms ein neuartiger Unterbau aus Edelstahl gefertigt. Vor dem Aufbringen des Kreuzes auf der Kuppel wurde noch ein neues Glasdach aufgesetzt. Im August 2008 war es dann soweit: das goldene Kuppelkreuz samt Bekrönung der Laternen konnte mit einem Autokran wieder auf das Dach des Doms gesetzt werden. Das goldene Kreuz auf dem Berliner Dom ist jetzt weithin leuchtend sichtbar und steht für die historische Mitte der Weltstadt.  Die Silhouette der Großstadt wurde um ein unverwechselbares Wahrzeichen ausgefüllt und zeigt die Hoffnung der Kirche, dass Mitgefühl und Barmherzigkeit unter diesem Kreuz weiterhin seine wichtige Bedeutung haben. Im 17. Jahrhundert bauen die Hohenzollern das Gebiet Berlin-Cöllns zu ihrer königlichen Residenz um und erteilen Johann Boumann d. Ä. 1747 den Auftrag, an Stelle der alten baufälligen Dominikaner-Klosterkirche einen Dom zu errichten. Es war das gesellschaftlich Flair, dass diese Stelle im Lustgarten anzog. Schinkel gebührt die Ehre, die meisten Entwürfe für den Berliner Dom gefertigt zu haben. 1848 wird dann mit dem Bau des Camposanto begonnen. Der Architekt Schlüter hatte wesentlichen Anteil daran. Der Neue Berliner Dom war dann im Februar 1905 fertig.

Ein Jahr vor Kriegsende wurde er aber durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. Bis 1975 hatte die Führung der „DDR“ keine Meinung und kein Geld, den Dom zu restaurieren. Der Dom blieb so beschädigt stehen. Es ist der Unterstützung der Evangelischen Kirche und der Regierung der Bundesrepublik zuzuschreiben, dass sich das Politbüro doch noch bewegte. Vermutlich wurde der Schritt beschleunigt, weil man ja gegenüber dem „Palast der Republik“ als Anziehungspunkt der Gäste aus aller Welt keinen solches „Schandfleck“ stehen lassen wollte.
1983 waren die Bauarbeiten an der Außenfassade des Doms abgeschlossen. Heute symbolisiert er mit neuem Kuppelkreuz wieder das Zentrum der Weltstadt Berlin.

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