Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Die Berliner Mauer
"antifaschistischer Schutzwall"


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Steht man auf dem Dach des Reichstags, ist der Rundblick atemberaubend. Es erinnert an den Blick vom Eifelturm oder von der Fischerbastei in Budapest auf das „Paris des Ostens“.

In westlicher Richtung taucht als höherer Turm die von Heinrich Strack geplante Siegessäule hervor. Sie steht auf dem Königsplatz. Preußens Siege über Österreich, Frankreich oder Dänemark waren der Anlass für den Bau. Ganz oben erkennt man weit über Berlin die über 8 Meter hohe vergoldete Siegesgöttin Victoria. Im Berliner Munde heißt sie „Goldesel“. 1938 erhöhte Albert Speer die Säule auf die heutigen siebenundsechzig Meter. Über zwei unterirdische Tunnel gelangt man zur Säule und kann über 285 Stufen ganz nach oben klettern.

In nordöstlicher Richtung neben und hinter dem Bundeskanzleramt schaut der Besucher auf den neuen Berliner Hauptbahnhof, auf den Lehrter Bahnhof. Er gehört zu Europas größten und modernsten Kreuzungsbahnhöfen. Die gläserne Halle des Bahnhofs hat eine Länge von 321 Metern. Gekreuzt wird sie von der eigentlichen 160 Meter langen und 40 Meter breiten Bahnhofshalle. Die Hamburger Architekten von Gerkan, Marg & Partner wollten mit ihrer Arbeit die Schnittstelle im zusammenwachsenden Europa darstellen. Die Flächen der Geschosse betragen 70.000 m².

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