Der Funkturm in Berlin-Charlottenburg
Den Berliner Funkturm entwarf Prof. Staumer. Auch die Räumlichkeit des Restaurants auf dem Turm mit einer Grundfläche von 210 m² und 117 Sitzplätzen sind seine Schöpfung. Interessant seit den dreißiger Jahren sind die Entwürfe der Raumvertäfelung aus kaukasischem Nussbaum, die der Wiener Viktor Luje fertigte. Aus den Fenstern des Restaurants hat der Besucher einen wunderschönen Blick über Berlin bis zum "größeren Bruder", dem Berliner Fernsehturm auf dem Alex.
Füße auf Porzellanisolatoren, die einen Druck von 1400 Tonnen standhalten |
Funkturm bei Nacht Foto: Christiane Hergl / www.pixelio.de |
Der Funkturm mit einem Gewicht von 600 Tonnen |
Das Restaurant des Funkturms, zu Fuß auf 287 Stufen erreichbar |
In den neunziger Jahren wurden die vorläufig letzten technischen Erneuerungen am sogenannten "Langen Lulatsch" durchgeführt. Die Firma Flohr-Otis aus Freiburg in Breisgau baute einen rundum verglasten und funkgesteuerten Panoramaaufzug ein, der bis 10 Personen in 33 Sekunden bis ganz nach oben zur Aussichtsplattform bringen kann.
Der Beginn des Baues war der 8. November 1924. Die Einweihung erfolgte anlässlich der 3. Großen Deutschen Funkausstellung auf dem in unmittelbarer Nähe befindlichen Messegelände. Der Turm hat eine Höhe von 55 Metern bis zum Restaurant, bis zur Aussichtsplattform 126 Meter und bis zur Spitze der Antenne von 150 Metern.