Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Das Hopfingerbräu
im Palais am Brandenburger Tor


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Palais Gastronomie GmbH & Co. KG
Hopfingerbräu im Palais
Eberstr. 24 / 10117 Berlin
Tel.: 030 / 20 45 86 37
Fax: 030 / 20 60 78 34
Verwaltung:
Bellevuestraße 3 - 5 / 10785 Berlin
Mail: info@hopfingerbraeu-im-palais.de
Internet: www.hopfingerbraeu-im-palais.de

Die Brauerei der Palais Gastronomie GmbH & Co. KG befindet sich im Lindenbräu (Sony-Center). Wie jede andere Brauerei besteht sie aus der Schrotmühle, dem Sudhaus und den Kelleranlagen. Dazu die Lager und die Energieeinrichtungen. Was ist das Besondere an dieser Brauerei?
Als einzige Brauerei der Welt hat die Brauerei ein Sudhaus, in welchem Braupfanne und Läuterbottich mit massivem 925er Sterling-Silber verkleidet sind. Zudem wurde die Brauerei ausschließlich zur Herstellung obergärigen Bieres konzipiert und gebaut (sogenannte Weißbier- brauerei). Sie verfügt über keinerlei Automatik und wird nur manuell betrieben. Das Sudhaus erstreckt sich von der Mitte des Erdgeschosses bis unter die Decke des 1. Obergeschosses und beinhaltet von unten her gesehen die Braupfanne, das untere mit Silber verkleidete Gefäß, den Whirlpool, das Edelstahlgefäß auf dem Boden, die Spindelstation, das ist der Kasten aus Kupfer neben der Braupfanne, den Läutergrant - die drei Kupferhähne auf halber Höhe der Eisentreppe, den Läuterbottich - das obere mit Silber verkleidete Gefäß und die Heißwasserreserve - das kupferne Gefäß unter der Decke des 1. Obergeschosses.
Die Kelleranlagen beginnen mit dem Gärkeller, dem Raum mit den drei offenen Gärbottichen im hinteren Teil des 2. Obergeschosses - gleich daneben der Schrotmühle. Der Ausschankkeller schließt den Lagerkeller ab - er ist Zollbereich und schließt schon den Teil des Restaurants.

Die Energieeinrichtungen, d. h. Dampferzeuger, Druckluftkompressoren und Kälteanlage befinden sich, wie auch das Malzlager im 1. bzw. 2.
Untergeschoss.

Und weil das Restaurant unter der Regie der Bayern steht, darf die Anleitung zum Genuss der Weißwurst nicht fehlen

Die Weißwurst erblickte in den frühen Morgenstunden des Jahres 1857 in München das Licht der Welt. Als Inbegriff des bayrischen Essgenusses, wurde auf dem ersten Weißwurstkongress eine flammende, weitsichtige Resulutin zur Förderung und Erhaltung dieses Kulturgutes herausgegeben. Obwohl darin im ARtikel 4 keine bindende Vorschrift festgelegt wurde, empfehlen Kenner die Methode des Auszuzzelns. Dabei kommt der feine Geschmack der Weißwurst am besten zum Tragen.

Es wird folgendermaßen zelebriert: man nimmt die Weißwurst mit der Hand, taucht sie mit der Spitze tief in süßen Senf, schiebt sie 3 cm tief in den Mund. Danach beißt man zart rein und zieht die Weißwurst durch die fest geschlossenen Zähne heraus. Das Brät - Ziel der Begierde - bleibt so im Munde zurück. Anschließend tunkt man nun die übriggebliebene Zwei-Drittel-Weißwurst samt leere und somit erschlaffter Wursthaut wieder in den Senf und startet den nächsten Anlauf mit gleicher Prozedur. nach drei bis maximal vier Durchgängen sollte die Weißwurst dann durchgezuzzelt sein.

Guten Appetit.

[Der Text wurde uns freundlicherweise von der Palais Gastronomie GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt.]