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Mein eBook:
"Die STASI nannte ihn Betrüger"


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Auszug:
Auf der ersten Seite meines Akteninhaltes las ich, unter welchem Aktenvermerk mich die STASI eingeordnet hatte: "BETRÜGER". Im Nachhinein gestehe ich den STASI-Fuzzis schmunzelnd einen begrenzten Einfallsreichtum zu. Wir hatten sie tatsächlich auf ganzer Linie betrogen. Bereits der Ausreisegrund war ein "Betrug", auf den wir ganz besonders stolz waren - schließlich hatte er ja zum erwünschten Erfolg geführt.

Auf einer der Seiten stand inmitten eines Berichtes: "Der "Betrüger" ist der Sohn des "IM Helmut Harz". Ich kannte keinen "IM Helmut Harz". Wie sollte ich dann dessen Sohn sein? Dann durchzuckte mich ein verrückter Gedankenblitz. Wenn ich der Sohn von "IM Helmut Harz" bin, verdammt noch einmal, dann müsste das ja mein Vater sein. Ich wollte den Gedanken immer wieder verdrängen, weil ich ihn einfach für unvorstellbar hielt und las deshalb begierig weiter.
Tatsächlich, mein Vater war 1949 - bereits verheiratet - mit seiner ebenfalls verheirateten Freundin nach Westberlin geflüchtet und hatte unsere Familie verlassen. Danach stellte sich nach nicht langer Zeit heraus, dass sich das Familienleben der Freundin wieder geglättet hatte. Solidarisch und schuldbewusst kamen beide wieder zurück in die "DDR".

Für die Rattenfänger der STASI wurden sie das gefundene Objekt ihrer Begierde. Ich konnte herauslesen, dass sich ein Verantwortlicher der Staatssicherheit mit meinem Vater auf neutralem Platze traf und ihm Straffreiheit für seine Republikflucht anbot, wenn er sich im Gegenzug dazu verpflichten würde, die Organe des MfS [Ministerium für Staats- sicherheit] der "DDR" zu unterstützen. Aus meiner Stasi-Akte konnte ich weiter entnehmen, dass mein Vater nur die Alternative zwischen der kleinen und der großen Katastrophe hatte. Sie hatten ihn brutal erpresst. Er hatte keine Wahl, wollte er sich einer politischen Inhaftierung wegen Republikflucht entziehen. Das war wie bei den Wahlen, wenn der Staat fragte: "Sind Sie ,für den Frieden' oder ,gegen den Krieg'?"
Er schrieb eine verlangte handschriftliche Verpflichtungserklärung und wurde ein "GM" [geheimer Mitarbeiter, später ein informeller Mitarbeiter]. Weder mein Bruder noch ich hatten die geringste Ahnung davon. Wie groß muss also die Furcht vor den Klauen dieses Machtapparates gewesen sein?
Welche nahezu skurrilen Aufträge das MfS verteilte, gebe ich an dieser Stelle gern weiter. Das sollte der nachfolgenden Generation als illustres Beispiel erhalten bleiben. Anlässlich eines Westbesuchs bei seiner Schwester in Wuppertal bekam er einen solchen "Auslandsauftrag". Das sollten Sie sich in meinem e-Book nicht entgehen lassen.........

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