Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Das Olympiastadion in Berlin

 
Das Olympiastadion in Berlin
 

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Nach den Plänen des Architekten Otto March wurde das Oval des Olympiastadions in einer Ost-West-Achse geplant und entsprach damit damit der von Adolf Hitler und Albert Speer geplanten Lagerichtung der "Welthauptstadt Germania". Die westliche Richtung unterbrach die Stadionrichtung durch einen freien Blick über dem Marathontor, so dass der Betrachter eine freie Sicht auf den Glockentrum hatte. Als Vorgänger der heutigen Stadionanlage entstand 1912/13 das Deutsche Stadion. Leider wurden die nach Berlin vergebenen Olympischen Spiele 1916 wegen des Ausbruchs des 1. Weltkriegs nicht durchgeführt.

Das Dach des Olympiastadions
Dach von der offenen Seite

Blick ins Stadion
Ballon unter dem Dach
Die Eiche von 1936
Die Glocke von 1936
Skulpturen
Blick auf den Glockenturm
Stelenring für Medaillengewinner
Architekt Werner March


Architekt des Olympiastadions für die Olympischen Spiele 1936 wurde der Sohn Otto Marchs, Werner March [siehe: Foto]. Weil die deutsche Eiche seit den Befeiungskriegen zu einem nationalen Symbol geworden war, wurde im Stadionbereich nach Victor von Podbielski, dem Präsident des "Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele" eine "Podbielski-Eiche" gepflanzt. Symbolisch wurden aus dem Blattwerk dieser Eiche die Siegeskränze für die Olympiasieger geflochten. Das übrige Blattwerk stammte dann aus dem Grunewald, der einen ausreichenden Eichenbestand hatte. Zusätzlich bekam jeder Sieger auch eine kleine Eiche im Topf geschenkt. Die heute noch zu findende Eiche ist eine Ersatzanpflanzung. Sie konnte am 1. August 1936 während der Eröffnung der Olympischen Spiele den Überflug des Luftschiffs Hindenburg nicht erleben.
Die oben gezeigten Skulpturen sind auf den Glockenturm, die Langemarckhalle und den ehemaligen "Führerstand" Hitlers ausgerichtet. Der Rosseführer, dessen Symbolik aus der Antike entlehnt wurde, deutet die menschliche Macht über die Natur und soll mit der erstarrten Haltung der Pferde die Unterordnung unter seinen "Führer" ausdrücken.