Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Der Berliner Reichstag - Rückansicht


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Als am 18. 01. 1871 Berlin die Hauptstadt des Deutschen Reiches wurde, entschied man, am ehemaligen Königsplatz - später Platz der Republik - ein der Gründung des Deutschen Reiches würdiges Parlamentsgebäude zu erbauen.  Der Frankfurter Architekt Paul Wallot erhielt den Auftrag.  Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Juni 1884 und kaum 10 Jahre danach wurde am 5.12.1894 der Schlussstein gesetzt. Kaiser Wilhelm II. sah die Ausführung nicht so positiv. Die architektonische Lösung mit einer verglasten Kuppel führte ihn dazu, den Reichstag als ein Reichsaffenhaus zu bezeichnen. Im Verlaufe des 1. Weltkrieges bekam der Reichstag die Inschrift „Dem Deutschen Volke“. Während der Zeit des Nationalsozialis mus wurde ein kommunistischer Komplott erfunden, den die Nazis zum Anlass nahmen und den Reichstag anzündeten. Als Reichstagsbrand ging diese Entwicklung in die Geschichte ein. Im Mai 1945 wurde der Bau massiv zerstört und russische Soldaten hissten propagandamäßig inszeniert auf dem Dach des Reichstags die Rote Fahne der Siegermacht.

Im Reichstagsgebäude wurde zum Tag der Deutschen Einheit eine handgeschriebene Kopie des von Professor August Heinrich Hoffmann von Fallersleben  1841 geschriebenen Liedes der Deutschen aufgehängt. Der Reichstagspräsident Friedrich Ebert hat es aber erst in der ersten Weimarer Republik  [1918-1933] bei Staatsanlässen und für Zeremonien mit dem Militär eingeführt. Später wurde es die Deutsche Nationalhymne. Besucher finden dort die Begründung, warum heute nur noch die dritte Strophe gesungen wird.

Das Lied der Deutschen

Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt,
wenn es stets zum Schutz und Trutze
brüderlich zusammenhält,
von der Maas bis an die Memel,
von der Etsch bis an den Belt -
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang
sollen in der Welt behalten
ihren alten schönen Klang,
uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang -
deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland,
danach lasst uns alle streben
brüderlich mit Herz und Hand.
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand.
Blüh' im Glanze dieses Glückes,
blühe deutsches Vaterland!

Professor August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1841

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