Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Der Berliner Reichstag
Rundgang in der Kuppel nach oben + unten


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Die Kuppel des Berliner Reichstages - von Norman Forster projektiert - ist seit 1999 das das neue Dach des Deutschen Bundestages. Der Ältestenrat des Deutschen Bundestages hatte sich 1995 für diese moderne Form der neuen Kuppel entschieden. Den Auftrag erhielten nach einer europaweiten Ausschreibung erhielten mehrere Firmen der Arbeitsgemeinschaft Reichstagskuppel, bestehend aus den Unternehmen Waagner-Biró AG, Wien, Waagner-Biró GmbH, München, Götz GmbH, Dillingen.

Vom Parlament aus gesehen, dient das verglaste Runddach zugleich der Zuführung des natürlichen Tageslichtes für den Parlamentssaal und der allgemeinen Belüftung. Auf der Dachterrasse können sich gleichzeitig tausend Personen aufhalten. Ab 22:00 Uhr werden keine neuen Besucher auf das Dach des Reichstags gelassen. Sie können allerdings bis 24:00 Uhr dort verweilen oder sich mit Platzreservierung im Café Käfer auf dem hinteren Dachbereich aufhalten.   
Ganz oben am Ende des spiralförmigen Rundweges befindet sich die Aussichtsplattform.
Optisch und technisch gut gelöst ist das verglaste trichterförmige Element, dass das Licht diffus umlenkt und den darunter liegenden Plenarsaal angenehm ausleuchtet. Das Element hat dreißig Spiegelreihen mit zwölf Spiegeln, die diesen Effekt erzeugen können. Insgesamt sind es dann dreihundertsechzig einzelne Spiegel, die das Sonnenlicht reflektieren. Damit die Sonne nicht direkt einwirken kann, lassen sich Elemente mitführen, die dann die Spiegel abdunkeln. Die gesamte Technik befindet sich in der Mittelsäule dieses konusförmigen Trichters und ist für die Parlamentarier im Plenarsaal nicht sichtbar.

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