Berlin - Hauptstadt Deutschlands

Gebäude der deutschen Hauptstadt Berlin
und ihre Geschichte

Das Berliner Sony Center am Potsdamer Platz
im Herzen der Weltstadt


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Auf dem vor dem Kriege verkehrsreichsten Platze Europas, dem Potsdamer Platz, war nach dem Krieg Ödland, das von der Berliner Mauer durchzogen war. Nach der Wende wurde der neugewonnene Platz wie eine Torte frisch aufgeteilt. Es entstand ein Komplex, der aus einer Vielzahl von Einzelobjekten für Wohnen, Arbeiten und Kultur besteht. Als Architekt  wurde Helmut Jahn aus Chicago berufen. Er plante ein Gebäude- ensemble in einer Grundfläche von ca. 4 Fußballfeldern. An einer Eckseite des Projektes steht das repräsentative verglaste Bürohochhaus der Deutschen Bahn mit einer Höhe von 103 Metern. Die Kosten für das Sony Center belaufen sich auf 600 Millionen EUR. Die Dachkonstruktion ist gelungen. Sie lockt immer wieder unzählige Besucher an. Es ist eine Kuppel unter der sich ein Stoff-Zeltdach spannt, dass aus Fächern besteht. Sie sind an Stahlseilen an einem Ring verankert und auf den umliegenden Gebäuden arretiert. Es soll den japanischen Berg Fujisan - der als heilig gilt - symbolisieren, auf dessen Bergen die Kami leben, die ein Objekt wie das Sony Center beschützen können.  Der Kaisersaal des Hotels Esplanade musste für die Bauarbeiten um etwa 75 m zur Seite "geschoben" werden.  Heute führt eine technisch gelungene Hochtechnikbrücke über das Gebäude hinweg bis zur Esplanade Residence, einem Wohnkomplex für Luxuswohnungen. Zum Sonykomplex gehört auch noch die Brauerei der Palais Gastronomie GmbH & Co. KG. Sie befindet sich im Lindenbräu (Sony-Center). Als einzige Brauerei der Welt hat die Brauerei ein Sudhaus, in welchem Braupfanne und Läuterbottich mit massivem 925er Sterling-Silber verkleidet sind. Im gleichen Objekt hat die KG ihr bayrisches Restaurant über mehrere Etagen eingerichtet. Hier lohnt sich ein Besuch.